12.04.09

Neue Haare und japanische Köstlichkeiten

So, wie schon zuvor angekündigt: Ich habe mich zum Frisör gewagt! Für umgerechnet 5 Euro hab ich mich wieder halbwegs zivilisiert, und das in einem luxuriösen Frisörsalon mit Freigetränken, Internetzugang und allem drum und dran. Genießen konnte man das, und ich fühle mich nicht mehr so sehr hässlich wie ein Höhlenmensch! 帅哥 würde meine alte Lehrerin jetzt sagen, hehe...

Und danach gings in Wudaokou noch zum Japaner essen. In stilvollem japanischen Interieur schmeckte das Essen gleich doppelt so gut. Und endlich mal ein halbwegs/ziemlich guter Weißwein in China, und dazu noch ziemlich günstig. Alles in allem definitiv empfehlenswert, ich frage mich noch immer, warum wir da nicht öfters hinfahren.




后海2 - einmal wieder Houhai

Ja, das Fleckchen dort beim Starbucks am Houhai entwickelt sich allmählich zum Lieblingsplatz, man kann einfach herrlich rumflacken, ein wenig lernen, Eiskaffee schlürfen und Leute angucken. Gerade dann wenn das Wetter, es tut mir Leid mich zu wiederholen, fabelhaft ist! Glücklicher- sowie zufälligerweise haben wir abends dann noch beim Rumstreunen Jia Yue und Juan getroffen (zwei ehemalige Praktikantinnen am Konfuzius-Institut in Nürnberg) und sind noch in eine Bar dort am See gegangen. Schön draußen gesessen, die Passanten begafft, die Live-Musik gehört und über Gott und die Welt getratscht. So lässt es sich leben!



Fangirl!


Wir waren genau so erstaunt zu sehen, dass es da tatsächlich Fische drin gibt...



Eine der berühmten Lernpausen die ca. alle fünf Minuten eingelegt werden.



Einmal mehr ein Tag der am Wasser zu Ende geht.


Jia Yue und der langmähnige Barbarossa.


Juan und das österreichische Fangirl.



樱花 - Kirschblüten!

Theoretisch war es keine gute Idee, an einem nationalweiten Feiertag die Gelegenheit zu ergreifen, bei schönstem Sonnenschein und dreißig Grad Temperaturspitzen in einen Park zu gehen. Aber die Verheißungen von zauberhaft schönen Kirschblüten ließen uns jede Vorsicht vergessen und so begaben wir uns mit der geschätzten halben Bevölkerung der Hauptstadt zusammen in den gleichen Park, der für seinen Kirschblütenwald berühmt ist. Auch wenn man teils vor lauter Chinesen die Blüten nicht mehr sehen konnte hat es sich gelohnt: Einmal um die Blüten natürlich zu sehen, aber auch um mitzubekommen, wie die hiesigen Stadtbewohner mit derlei Gelegenheiten umgehen und sich in Massen bemühen, so zu tun als wären da keine Massen. Aber da ich ja ein geschickter Fotograf mittlerweile bin kommt auf den meisten Bildern gar nicht wirklich raus, wie voll es war, sondern nur wie prächtig die Blütenmeere vor einem lagen und wie traumhaft klar und schön das Wetter einmal wieder war. Da kann man ja nur gute Laune haben!


Das ist so ziemlich das einzige das mich hier in China an Ostern erinnert! Ah, apropos: Frohe Ostern!









Wer schon immer einmal mit einem Panzer der Armee rumfahren wollte...


Oder das aufstrebende chinesische Raumfahrtprogramm aus erster Hand erleben möchte...









Ja, unglaublich viele Boote! Da kann man fast von Stau sprechen. Und Anstehen für so ein Teil muss man auch drei Stunden oder so... Da bleibt man doch lieber in der Menschenmasse, die ich hier einmal für Euch festgehalten habe:






Der Kirschblütenwald.