Ein wichtiges Ziel in Beijing ist natürlich auch der Himmelstempel! Bei einmal mehr schönstem und dennoch gescheit kaltem Wetter machte sich eine illustre Studentengruppe auf den Weg, auch diese Pflicht-Sehenswürdigkeit abzuklappern. Weniger ein Tempel, als viel mehr ein Altar, erstreckt sich um eben jenen eine sehr sehr große Gartenanlage. Ein wunderschön angelegter Park, perfekt gepflegt was einmal mehr in so großem Kontrast zu den eher schmutzigen Ecken Beijings steht. Die Besonderheit der Anlage und derer Gebäude waren in diesem Fall für mich: Blaue Dächer, teils speziell angelegte Wege, teils mit Bäumen zugestellter Wald, teils extrem symmetrischer Aufbau und ne Menge Chinesen die selbst keine Touristen sind, sondern hierher kommen um Sport zu machen, zu tanzen, in Ruhe Taiji machen usw. Aber seht selbst, viel Spaß mit den Bildern!
Neben dieser großen Tanz-Gruppe gab es auch Fächertänzerinnen, Bandtänzer, Musiker und so weiter. Mit einer Ungezwungenheit und Selbstverständlichkeit, welche man in Deutschland schwer vermisst...
Und hier der Baumbestand! Wirklich idyllisch, kaum ein Mensch, nur vereinzelt mal jemand der wie man auch unten sieht ganz allein in Stille Taiji macht, mit einem kleinen Vogelkäfig über sich im Baum hängend, oder einem Freund der Musik dazu spielt. Wieder einer der Orte in Beijing, wo man wirklich Ruhe finden kann.
Dieser runde erhöhte Stein stellt das Zentrum des Kosmos dar, wenn ich mich recht entsinne. Ein Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Kein Wunder, dass da enorm viele Chinesen anstanden um sich drauf zu stellen und sich fotografieren zu lassen!
Das ist übrigens die berühmte Echo-Mauer, die kreisrund drumherum führt und die bei gewisser notwendiger Stille einige interessante akustische Phänomene ermöglicht! :-)
Es ist immer wieder erstaunlich, wie extrem bunt, detailreich und aufwendig diese Gebäude verziert sind. Man kann sich kaum vorstellen, dass das alles von Menschenhand gezimmert und bemalt wurde.
Die drei auf dem Boden eingelassenen Linien waren besonderen Besuchern der Kultstätte vorbehalten. Eine der äußeren für den Kaiser, die andere für die hohen Beamten, und die mittlere für das Göttliche selbst. Niemand sonst durfte darauf laufen oder dazu zugeordnete Tore durchschreiten.
Ein unglaublich beeindruckendes Gebäude! Riesig, punktsymmetrisch, erhaben und irgendwie perfekt.
Als Beweis dafür, dass die ganze Anlage wirklich mitten in der Stadt liegt... Ein Ruhepol im hektischen Beijing.
So, das war's erstmal! Natürlich gibt es in Beijing noch ne Menge anzuschauen, aber zur Zeit ist es einfach bitterkalt, da will man kaum vor die Tür. Jetzt sind mal eher Museen und dergleichen angesagt!

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