17.11.08

雍和宫 - Der Lamatempel

So, Nummer drei des Eintrag-Marathons: Der Lamatempel hier in Beijing. Der eine oder andere mag sich noch an meinen älteren Eintrag erinnern, der sich um den Konfuziustempel und ums Teetrinken handelte. Dort wollten wir eigentlich schon in den Lamatempel, haben es dann aber nicht geschafft, da er schon zu hatte. Aber als würden die Österreicherin und ich so schnell aufgeben! Also, ab in die U-Bahn, dieses Mal, wohl dank auch der Erfahrung, komplett richtig gefahren, fanden wir uns abermals bei wunderschönem Wetter bei einer der Sehenswürdigkeiten Beijings ein. Bilder, Bilder, Bilder, die ich jetzt mal nicht so ausführlich kommentiere, denn ich bin nach der ganzen Schreiberei hier jetzt erstmal platt und hab für morgen noch nix gelernt. Ts!
Das tolle am Lamatempel sind eigentlich die Sachen, die man nicht auf den Bildern sieht: Zwei Ausstellungen, eine mit Gebrauchsgegenständen des Tempels, die andere mit Statuen. Alles nicht fotografierbar, genauso wie die unzähligen Buddhastatuen, auch nicht die beeindruckendste, doch dazu weiter unten mehr.











Viel Spaß beim Übersetzen, Herr Schimmelpfennig! :-)


Ja, ja, "Chinesisch Bunt" und so... Aber schon tolle Gebäude wieder. Nicht allzu quietschig renoviert. Das Gelände war im Übrigen noch nicht schon immer Tempel, zuvor befand sich dort eine Residenz des Kaisers. Entsprechend ist die Anlage auch aufgebaut.


Toll hier war, im Gegensatz zu den sonstigen bisher gesehenen buddhistischen Stätten, dass man tatsächlich Gläubige beim Praktizieren ihres Glaubens gesehen hat. Sehr interessant, sehr fremdartig für uns, aber sehr spirituell.








Schildkröten... Langes Leben und so!



Na, wer kann alle vier Schriften erkennen?








Ungewöhnlicher Punkt bei der Architektur: Brücken, die vom hintersten Hauptgebäude zu zwei Seitentürmen führten. So bislang noch nicht gesehen. Details machen eben den Unterschied!



Sehr skurril, aber wahr: Diese Plakette war an einem der Gebäude angebracht. Warum? Steht drauf! Aber ernsthaft, die Statue war unglaublich beeindruckend! Man kam rein, sah nur Füße und Beine bis hoch zum Knie, und dann schraubte sich dieses riesige Gebilde weiter hoch in den Himmel, durch die Stockwerke des Gebäudes durch. Und alles aus einem einzelnen Baum! Siehe auch hier!



Ein schöner Augenblick dort, gerade um Einblick in religiöse Kultur Chinas zu erhalten. Sicher, dafür gibt es bestimmt noch bessere Orte, aber die hab ich noch nicht gefunden. Also wenn wer einen Geheimtip für einen kleinen, gut besuchten, nicht touristischen Tempel in Beijing hat, bitte, ab damit in die Kommentare!
Nur damit man nicht sagt, ich unterschlage etwas: Wir waren danach noch auf einem recht berühmten Trempelmarkt in Beijings Südosten, aber da das Wochenende noch nicht wirklich angebrochen war, war da recht wenig los, und es noch nicht sooo spektakulär. Außerdem keine Fotos gemacht. Aber da werden wir sicher nochmal hingehen, dann gibts auch einen ausführlicheren Bericht und Bildmaterial dazu! Also, bis dann mal wieder, ich habe nicht vergessen, dass da noch Fragen ausstehen die Ihr gerne beantwortet hättet. Ich bemühe mich!

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