20.01.09

老舍茶馆 - Das Laoshe Teehaus: Was ein Theater!

Das Wochenende erfolgreich hinter uns gebracht ist es nun an der Zeit, Revue passieren zu lassen: Es war ein Wochenende voller Kultur! Und es war teuer. Nun ja, es hat sich gelohnt. Freitag machte das Laoshe Teehaus den Anfang. Wir wussten nicht so recht was uns dort erwartet, denn eigentlich wollten wir in die Pekingoper, hatten über Sörens Bekanntschaft uns eine Empfehlung dafür geben lassen, und wurden dann überrascht als wir dort saßen und im Programm blätterten, dass es eher eine gemischte Zusammenstellung verschiedenster chinesischer Vorstellungen war: Artistik, Kung-Fu, Pekingoper, Sichuanoper, Gesang, Musik, Teeverköstigung und auch ein eher mieser Zauberer. Von jedem so ein bisschen, eingebettet in ein wirklich schön hergemachtes Häuschen... Einzig die dann doch recht futuristisch anmutende Videoleinwand und die arg professionelle Art, mit den Touristenströmen umzugehen, verbitterten einem den Ausflug ein wenig. Dennoch hatten wir wirklich Spaß, gerade weil man hier gut sehen konnte, wie Tourismus in China funktioniert. Kultur in Raten sozuagen, und sobald die Dame, welche durch das Abendprogramm leitete, die ersten Worte der Verabschiedung verklingen ließ, machten sich schon 90% der Chinesen im Saal auf und gingen. Ein Bild für die Götter, wie plötzlich alles leer stand. Hier ein paar Bilder um einen halbwegs guten Eindruck zu vermitteln, ich hatte das ganze Wochenende meine Kamera nicht wirklich dabei, von daher ist es einmal mehr der österreichisch-deutschen Freundschaft zu verdanken, dass wir mit Fotos versorgt werden:















Weiter geht es dann Samstag abends: Jazzbar am Houhai!

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