Wie angekündigt hier einige Bilder vom Tempelmarkt. Nun, wie soll ich es sagen - es war anders! Anders als erwartet, definitiv. Herausstechendes Merkmal war wohl die schier unglaublich hohe Anzahl an Menschen auf einem dafür nicht wirklich ausgelegtem Raum. Wir kamen am Südeingang des Parks an, und wurden schon gleich weiter verfrachtet, weil der Eingang überlaufen und verstopft sei. Das hätte uns schon ein Zeichen sein müssen, aber entgegen jeglicher Vernunft ging es zum uns gegenüber angepriesenen Osteingang. Hier erst einmal Bilder vom Südeingang und der verstopften Straße.
Am Osteingang war es zumindest vom Gefühl her auch nicht wirklich leerer. Aber roter:
Ziemlich irrwitzig war die Schlange in die wir uns für Eintrittskarten einreihten, aber es ging recht flott voran. Direkt vor dem Verkaufshäuschen dann durfte sich die Österreicherin tapfer gegen handgreifliche Frühlingsfestler erwehren und mit reicher Beute zurück kommen. Als wir dann aber den echten Eingang sahen, nun, seht selbst:
Es war einfach nur dermaßen voll! Nur einige wenige Fleckchen im Park waren etwas ruhiger angelegt, so ein merkwürdiger "Labyrinthgarten", durch den einige wenige Chinesen eher weniger motiviert durchstapften. Es bringt wohl Glück oder ist gesund oder dergleichen.
Und dann wurde es wirklich - merkwürdig. Anstatt von Drachentänzen und kulturellem Handwerksgut gab es hier eine komplett menschenverstopfte Straße an derer beiden Seiten sich Stände nebst Ständen reihten. Und die Waren waren wirklich wunderlich! Aber viel Spaß, seht selbst, es zeigt mehr über China als man vielleicht auf den ersten Blick denkt! (Und schaut die Bilder genau an, es gibt wirklich interessante Details zu erkennen...)
Irgendwann wurde es dann wieder etwas ruhiger, gerade abseits der Verkaufsgegend. Aber wirklich ruhig war das dennoch nicht, eher wie ein großes, riesiges Volksfest ohne Fahrgeschäfte mitten in einem Park. Prinzipiell war es daher schon doch sehr schön, aber eben auf Dauer zu überlaufen und zu laut und zu - einfach zu viel!
Für Kinder gab es natürlich auch gewisse Unterhaltung, zum Beispiel einen Kletterturm. Genauer hingeschaut versteht man dann auch den Eifer, mit dem sich die Kleinen an den Schlaufen nach oben gezogen haben. Aufwand und Entlohnung!
Man konnte sich natürlich auch mit einer roten Trage einmal im (äußerst kleinen) Kreis rumtragen lassen, zu wummernden Technoklängen. Schräg!
Das war dann übrigens schon wieder auf dem Weg nach draußen, auch da war man natürlich nicht allein. Schaut auch beim letzten Bild die Schlangen an, die sich in Richtung U-Bahn reihen... Nun, irgendwann konnten wir eben einfach nicht mehr, und gaben es auf, irgendwelche Drachentänze hier zu finden. Das war hoffnungslos! Aber gut, insgesamt war es schon spaßig, und man hatte wieder einen tollen Einblick in dieses so lebendige China.

1 Kommentar:
Ich zitiere wörtlich:
"Und die Waren waren wirklich wunderlich!"
Das erfreut den WortspielFANatiker!
Da sag ich nur:
"Wenn ich den See seh
brauch ich kein Meer mehr!"
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