Am Sonntagabend, nach erfolgreicher vorausgegangener Recherche endete unser kulturlastiges Wochenende: Pekingoper in der Huguang Guild Hall, einem der ältesten noch existenten Theater in Beijing. In wunderbarem klassischen Stil mit toller Architektur, als einzige Ausländer (sonst nur andere Chinesen, vornehmlich ältere Beijinger) und mit Tee und kleinen Knabbersachen saßen wir an einem tollen Tisch und genossen das leider vielleicht etwas zu kurze Programm. Wirklich toll anzusehen, und was mich angeht gar nicht so schlecht in den Ohren! Mir gefällt der Rhythmus, das teils Arhythmische, Dissonante daran. Und der Gesang ist auch interessant, die Noten ganz anders gewählt. Kostüme, Maske und Kulisse waren spitze (und bunt!), die Schauspieler wirklich bei der Sache und alles in allem toll. Absolut sehenswert, wenn man sich auch nur ein wenig für chinesische Kultur interessiert. Auch das Format, nämlich das ab und an englische Übersetzungen eingeblendet waren, und auch keine ganze (locker 4-stündige) Oper, sondern mehrere verschiedene (drei an der Zahl) Ausschnitte gezeigt wurden, wusste für uns Ausländer zu überzeugen. Wieder einige Bilder, wieder nicht von mir gemacht, und zum Schluss auch ein paar Videos!
Hier noch drei kleine Videos von Ausschnitten der Oper selbst, recht rucklig, aber sie vermitteln sicher einen guten Eindruck was Musik, Kostüme und Bühne angeht:
Hier noch ein Video von Vögeln die dort normalerweise an Bäumen im Innenhof hängen. Sie können sprechen - chinesisch versteht sich!

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